Beizen

Beizen dient der Entfernung aller Verunreinigungen von der Edelstahloberfläche mit dem Ziel, eine metallisch reine Oberfläche zu erhalten. Nur auf solch metallisch reinen Oberflächen kann sich die schützende Passivschicht ausbilden.

Zunder und Anlauffarben sind keine Passivschichten und somit potentielle Angriffspunkte für Korrosion. Dasselbe gilt für ferritische Ablagerungen, die während der Fertigung fast unvermeidlich sind. Die Beizverfahren beseitigen auf chemischem Wege (durch Säuren) alle Verunreinigungen und führen zu metallisch reinen Oberflächen.

Man unterscheidet zwischen dem reinigenden Beizen (s.o.) und dem abtragenden Beizen. Beim letzteren werden zusätzlich äußere Oberflächenschichten bis zu einer Dicke von 3-5µ, im Bedarfsfalle auch bis 10µ abgetragen. Es sind dies Schichten, in denen nach einer mechanischen Bearbeitung vermehrt Zugspannungen enthalten sind. Diese wiederum können, in Verbindung mit gewissen Chemikalien Auslöser von Spannungsrisskorrosion sein. Abtragende Beizverfahren dienen also dazu, die Gefahr der Spannungsrisskorrosion herabzusetzen.

Unsere Tauchbecken haben eine Größe von 3.000 mm Länge, 1.150 mm Breite und 1.150 mm Höhe.

Beizen nach Schweißen ist grundsätzlich erforderlich, um die Qualität des Werkstoffes Edelstahl zu sichern. Für die Beizdauer sind verschiedene Faktoren wie Werkstoffqualität, Materialstärke und Säuregrad maßgebend.

Oberflächenbehandlung ist bei der Mauden GmbH & Co. KG in guten Händen, denn prompte Abwicklung ist eine unserer Stärken. Just in time!

Mauden GmbH & Co. KG
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